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Studentenparty

 

Natürlich ist es ein altes Vorurteil, dass Studenten während ihrer Studienzeit nachts Party machen und dann am Folgetag erst um 19 Uhr frühstücken – die heutigen Studienbedingungen lassen ein solches Verhalten auf Dauer nicht zu.

Doch etwas Spaß sollte während der Studienzeit auch sein und in Köln gibt es gerade für Studenten jede Menge Möglichkeiten, unter seinesgleichen eine Party zu feiern. Insbesondere  in Köln findet man als Student schnell Anschluss und braucht natürlich schon bald keinen „Partyführer“ mehr.

Doch Erstsemester und Studienplatzwechsler, die sich noch nicht so dolle auskennen, soll hier eine kleine Übersicht geboten werden:

Warum also in die Ferne schweifen? Eine Partylocation in Köln, die wohl jeder Student, jede Studentin mal gesehen haben muss, ist das Unicum in der Universitätsstr.. 16. Von Studenten für Studenten: Jeden Donnerstag im Semester findet die AStA-Disco hier statt. Und gerade zu Semesteranfangszeiten halten auch viele Fachbereiche ihre Erstsemesterparties dort ab, zu denen natürlich auch Fachfremde willkommen sind. So kann man dann die unterschiedlichen Charaktere der einzelnen Fächer kennenlernen: Sinologen, Regionalwissenschaftler, BWLer, Germanisten, Anglisten – wie gesagt veranstaltet fast jedes Fach seine eigene Party.

Eine der bekanntesten Party-Locations in Köln für Studenten ist „das ding“. Ursprünglich in den 60er Jahren von Studenten für Studenten gegründet, bietet es auch heute noch preisgünstig Parties für Studenten. Und Achtung: Nur wer einen gültigen Studentenausweis vorweisen kann, kommt auch tatsächlich rein.

Wer vom „Unicum“ zum „das ding“ zu Fuß geht, durschschreitet eigentlich auch die studentische Partymeile in Köln und passiert auch die Kyffhäuser Strasse. Diese und die Zülpicher Strasse bilden das Kwartier Latäng oder von älteren Studenten aus Erfahrung auch das Bermuda Dreieck Kölns.

Unzählige Kneipen und Clubs bieten für jeden Geschmack etwas: Cocktail oder Bierkneipe, Minipizza, Döner oder Luxushamburger – als Student muss man sich schon richtig anstrengen, einen Grund zu finden, nicht hierher zu kommen. Denn man trifft ja auch praktisch jeden Abend auf „Partystudenten“.

Als besondere Locations seien hier das MTC, eine Rockdisco, wo auch jede Menge Bands auftreten und etwas abseits von der Kyffhäuser, aber zu Fuß gut zu erreichen, dass Luxor mit stark wechselndem Programm und Livegigs genannt.

Nicht nur für Studenten, aber auch eine Location, die man als Student mal kennenlernen muss: der Venus-Cellar. Schon seit 30 Jahren wird hier die Nacht zum Tage gemacht. Eigentlich eine Kneipe, jedoch findet hier fast jede Nacht eine Party statt (sonntags ist es etwas ruhiger). Die Betreiber haben sich drauf eingestellt und öffnen erst gegen 12 Uhr nachts. Um drei Uhr morgens ist es dann meist richtig voll… -  damit ist u. U. nicht nur der Laden gemeint!

Wir empfehlen Studenten und Studentinnen, einfach mal die Kyffhäuser Strasse vom Barbarossaplatz kommend hochzugehen, um dann am Ende (an der Filmdose) an der Zülpicher Strasse scharf rechts wieder zurück Richtung Zülpicher Platz zu gehen.

Wenn Ihr nicht einmal rund kommt und unterwegs aufgeben müsst, fangt Ihr einfach beim nächsten Mal andersrum an…

In der Kyffhäuser Strasse ist zunächst rechter Hand das Phoenix, eine Kneipe, die streckenweise stark von Medizinern frequentiert wird. An der nächsten Ecke findet man Manni’s Rästaurang, ein alteingesessenes Restaurant mit zivilen Preisen. Gegenüber befindet sich die Pacific Bar, die für ihre Cocktails gerühmt wird. Auf der anderen Seite, Nomen est Omen, die Tankstelle – eine Kneipe, wo auch schon mal ein gepflegter Poker oder Billard gespielt wird.

Ebenfalls bekannt für seine Cocktails ist die Old-School Cocktailbar – man kann also zwischen Pacific Bar und Old School lustige Qualitätsvergleich anstellen…

„Heavy“ wird es ein Stück weiter im Cave – dies ist eine große Kneipe mit Billiard und Kicker und vor allem: Hardrock und Metal. Wer Rammstein vermisst, wird hier fündig.

Am besten Ihr macht Euch einmal selbst auf den Weg durch’s Kwartier Latäng!

 

Für die Übersetzung des Textes ins Englische Vielen Dank an Marco Bellancini